LESSER - Rechtsanwälte

Verkehrsrecht

Mit dem Verkehrsrecht kommt nahezu jeder Mensch einmal in Berührung. Denn ein Unfall kann einen als Pkw-Fahrer, Lkw-Fahrer, aber auch als Motorradfahrer, Radfahrer oder Fußgänger treffen – verschuldet oder unverschuldet. Das Verkehrsrecht legt dann die Regeln für die rechtliche Abwicklung eines Unfalls fest. Ist ein Verstoß gegen das Verkehrsrecht – auch ohne Verkehrsunfall! - besonders schwer, können außerdem Regelungen aus dem Strafrecht / Verkehrsstrafrecht greifen.

Sind Sie in einen Unfall verwickelt oder wird Ihnen eine Straftat im Straßenverkehr zur Last gelegt, kommt es auf kompetenten Rat im Verkehrsrecht und pragmatische Unterstützung durch einen Verkehrsrechtsanwalt an. Deswegen unterstützen wir Sie in beiden Fällen, helfen Ihnen also z. B. bei der Unfallabwicklung und verteidigen Sie, wenn ein Ermittlungsverfahren bzw. Strafverfahren gegen Sie eingeleitet wird.

Unser Ansprechpartner für Sie im Verkehrsrecht ist:

Benedikt Jaeschke
Fachanwalt für Verkehrsrecht


Beratung im Verkehrsrecht

Wird man als Verkehrsteilnehmer in einen Verkehrsunfall verwickelt oder verursacht man einen Unfall, ist der Gang zum Rechtsanwalt für Verkehrsrecht sinnvoll, um im Rahmen der Schadensregulierung z. B. Reparaturkosten, einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung oder z. B. bei einem Schleudertrauma Schmerzensgeld effektiv geltend machen zu können.

Aber auch wenn man Verkehrsregeln verletzt, ohne dass es zu einem Unfall kommt, ist der Gang zum Anwalt oft sinnvoll, z. B. bei einer (erheblichen) Geschwindigkeitsüberschreitung, bei Unterschreitung des Sicherheitsabstands, einem Strafzettel wegen Falschparken (Parkverbot Feuerwehrzufahrt etc.) oder bei Verstößen gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung oder Lenkzeit. Wir helfen Ihnen in einer solchen Situation, wenn irgendwie möglich ein Bußgeld komplett zu vermeiden bzw. zu reduzieren, oder tun unser Bestes, um ein ggfs. drohendes Fahrverbot oder „Punkte in Flensburg“ verhindern.

Beratung im Verkehrsstrafrecht

Ein Fehlverhalten im Straßenverkehr kann aber nicht nur zivilrechtliche Folgen haben: Ist das Fehlverhalten im Straßenverkehr schwer oder kommt eine Person zu Schaden, kann das z. B. für Unfallverursacher auch strafrechtliche Folgen haben.

Wird eine Person bei einem Verkehrsunfall verletzt oder gar getötet, kann dem Unfallfahrer z. B. fahrlässige Körperverletzung oder fahrlässige Tötung vorgeworfen werden. Verlässt ein Unfallfahrer – egal wie klein der Unfallschaden zunächst erscheint – einen Unfallort unberechtigt, steht hingegen schnell der Vorwurf „Unfallflucht“ / „Fahrerflucht“ im Raum.

Aber auch ohne Unfallgeschehen kann man sich im Straßenverkehr strafbar machen: So hat z. B. eine Trunkenheitsfahrt (Alkohol am Steuer, Drogen etc.), eine allgemeine Gefährdung des Straßenverkehrs, das Fahren ohne Fahrerlaubnis, aber auch eine Nötigung (z. B. Drängeln auf der Autobahn) bzw. eine Beleidigung (z. B. Stinkefinger) meist strafrechtliche Konsequenzen, indem zumindest ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

In solchen Fällen geht es dann nicht nur um ein Bußgeld oder Punkte in Flensburg – hier kann es um empfindliche Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen gehen. Für uns geht es dann natürlich darum, eine Strafe für Sie möglichst zu verhindern, also z. B. die Einstellung des Verfahrens zu erreichen, eine Freiheitsstrafe oder Geldstrafe möglichst gering zu halten und Folgen wie z. B. Führerscheinentzug und MPU („Medizinisch-Psychologische Untersuchung“) wenn möglich – gerade für Berufskraftfahrer wie LKW-Fahrer oder Taxifahrer! – zu verhindern. 

Wird wegen eines Verkehrsverstoßes gegen Sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, zögern Sie nicht unseren Fachanwalt für Verkehrsrecht sofort telefonisch zu kontaktieren und machen Sie im Zweifel unbedingt von Ihrem Recht zu Schweigen Gebrauch!

 

Verkehrsrechtsschutz & Merkblatt für Unfallgeschädigte

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, die den Bereich Verkehrsrecht abdeckt („Verkehrsrechtsschutz“), kümmern wir uns natürlich um die Kommunikation mit Ihrer Versicherung bzw. Kfz-Versicherung – Sie müssen sich dann um nichts weiter kümmern.

In unserem Merkblatt für Unfallgeschädigte erhalten Sie außerdem zahlreiche hilfreiche Informationen zu den wichtigsten Fakten rund um den Unfall, z. B. zu Mietwagenkosten, Anwaltskosten etc.

 

  1. Merkblatt für Unfallgeschädigte